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„Schießen ist ein Teamsport“
„Tell“- Schützen tagten/ Zahlreiche Ehrungen und ein Aufruf an die Sportschützen
Sportleiter Bernd Grebe forderte die Aktiven zu einer besseren Beteiligung auf.
Schn. Der Schießverein „Tell“ Birkefehl ist dafür bekannt, dass sein Schützenfest als eines der wenigen in der Region bisher nicht über Besuchereinbrüche zu klagen hat. Mit dem jungen Vorsitzenden Magnus Treude und einem insgesamt sehr jungen Vorstand sind die „Tell“-Schützen auch langfristig gut aufgestellt. Doch auch hier muss es ab und an klare Worte geben.
Die fand am Samstagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung Sportleiter Bernd Grebe. Der Verein Habe derzeit nur noch sieben Mannschaften im Sportbetrieb gemeldet, die Beteiligung am Trainingsbetrieb liege bei 15 Prozent und nur 17 Schützinnen und Schützen hätten an den Vereinsmeisterschaften teilgenommen. Alle aktiven Schützen wüssten, dass die Meisterschaft auch Qualifikationsrunde für höhere Meisterschaften sei.
Die ersten Beschwerden seien schon bei ihm eingegangen, aber: „Ich bin es leid, allen hinterher zu telefonieren“, fand Bernd Grebe deutliche Worte. Die als Aktive gemeldeten Schützen müssten sich auch mal beim Training blicken lassen, dann könnten auch einfacher Absprachen getroffen werden. Er müsse sich nicht jede Woche in den Schießraum stellen, da könne er auch etwas anderes machen, so Bernd Grebe. Überhaupt stelle er sein Amt im Vorstand gerne zur Verfügung, platzte der Frust aus dem Sportleiter heraus.
Dass vieles zum Glück nicht so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird, zeigten die Vorstandswahlen: Bernd Grebe wurde für weitere 3 Jahre gewählt. Aber auch Magnus Treude nahm als 1. Vorsitzender seine Schützenkameraden in die Pflicht und unterstrich die Ausführungen seines Sportleiters. Mit 40 aktiven Schützen stehe der Verein eigentlich gut da, aber diese Masse müsste sich dann auch mal beim Training und bei Wettkämpfen blicken lassen, betonte er.
Schießen sei ja kein klassischer Mannschaftssport wie Fußball, „aber Schießen ist ein Teamsport“, so Magnus Treude. Der Trainingsbetrieb solle natürlich keine Pflicht sein, sondern eine angenehme Abwechslung vom Alltag. Eine weitere Baustelle des Vereins bleibt ferner die Jugendarbeit. Da René Matter aus gesundheitlichen Gründen seinen Jugendleiterposten aufgeben musste, stehen dem Verein nur noch zwei von vier Jugendleitern zur Verfügung. Für die ist die Arbeit eigentlich nicht zu bewältigen und ohne die Unterstützung von Eltern hätte der Trainingsbetrieb schon eingeschränkt werden müsse.
Das könne aber immer noch passieren, machte Magnus Treude deutlich. Hier müsse sich aus dem Verein heraus noch was bewegen. Im Zuge der Vorstandwahlen mussten die vakanten Jugendleiterposten allerdings weiter unbesetzt bleiben. Eine Rochade im Vorstand gab es von Sascha Rath, der vom 2. Sportleiter auf den Posten des 2. Geschäftführers wechselte, da Lothar Treude nach 34. Jahren im Vorstand sin Amt niederlegte. Neue 2. Sportleiterin wurde Martina Uebach.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Schießverein wurden Carmen Dreisbach, Christoph Dickel, Thorsten Haschke, Mirko Knichalla, Sandra Schaar, Stephan Strietzel, Tobias Treude sowie Heidi Strackbein-Treude geehrt. Immerhin schon 10 Jahre im Verein sind Christine Seifert und Helmut Birkelbach. Ehrungen des westfälischen Schützen-Bundes erhielten Hans Georg lange, Dirk Lorsbach, Heike Moldenhauer, Ursula Rath und Ingrid Rath.
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